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Der Kleinstaat San Marino ist zwar nicht EU-Mitglied, er wird aber trotzdem den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel einführen und ab 01.01.2002 eigene Euro-Münzen mit europaweiter Gültigkeit herausgeben.
Die Entwürfe stammen von dem Bildhauer Frantisek Chochola.
Besonders interessant ist die sehr begrenzte Auflage der Münzen, welche die mögliche Anzahl von Euro-Komplettsätzen drastisch einschränkt.
Auf der 1-Cent-Münze ist der Festungsturm „Il Montale“ aus dem 13. Jahrhundert dargestellt. Der Turm steht frei, ohne Mauerring, auf einem fünfeckigen Sockel und beherbergt in seinem Inneren einen acht Meter tiefen Kerker. |
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Das Motiv der 2-Cent-Münze ist die von Stefano Galletti (1883–1905) gestaltete Freiheitsstatue, welche auf der „Piazza della Liberta“ steht. |
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Der Festungsturm „La Guaita“ aus dem 10./11. Jahrhundert schmückt die 5-Cent-Münze. Der Turm besteht genau genommen aus dem Hauptturm, einem antiken Wach- sowie dem im 16. Jahrhundert dazu gekommenen Glockenturm. |
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Das 10-Cent-Stück zeigt die 1826 im Stil des Klassizismus neu erbaute Pfarrei „Basilica del Santo“. Den Eingang markiert eine überdachte, mit acht hohen Säulen umgebene Vorhalle, die in den dreischiffigen Innenraum führt. |
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Die 50-Cent-Münzen zeigt die drei Festungstürme des Monte Titano von San Marino in gemeinsamer Darstellung. |
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Die 20-Cent-Münze zeigt den Heiligen San Marino, den Gründungsvater der Republik. In seiner linken Hand hält er ein Modell der Altstadt San Marinos. |
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Auf der 1-Euro-Münze ist Staatswappen von San Marino zu sehen. Umrahmt wird das Wappen von einem Lorbeer- sowie einem Eichenzweig.
Die 2-Euro-Münze zeigt den heutigen, im historisierenden Stil konstruierten Regierungspalast San Marinos. |
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© 2001 Mantz, Stand: 31.05.2001
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